Gravelbikes polarisieren
Für manche sind sie nichts weiter als ein Marketingprodukt der Fahrradindustrie. Rennräder und Mountainbikes galten als ausgereizt, also musste eine neue Fahrradkategorie her.
Andere sehen im Gravelbike das vielleicht vielseitigste Fahrrad überhaupt – ein Rad, das Elemente aus dem Rennrad-, Trekking- und Mountainbike-Bereich verbindet und dadurch neue Möglichkeiten eröffnet.
Kompromiss oder konsequente Weiterentwicklung?
Ob Gravelbikes am Ende nur ein Kompromiss sind, der nichts wirklich gut kann, oder das Ergebnis einer der spannendsten Entwicklungen der letzten Jahre im Fahrradbau, lässt sich nicht pauschal beantworten. Diese Frage hängt weniger vom Rad selbst ab als von den Menschen, die es fahren – und davon, wofür sie es nutzen möchten.
Im Kern steht das Gravelbike für eine Idee: sich jenseits klar definierter Kategorien zu bewegen. Asphalt, Schotter, Waldwege oder Nebenstraßen – ohne sich vorher festlegen zu müssen.
Genau darin liegt seine Stärke, aber auch der Grund für die anhaltenden Diskussionen. Denn ein Gravelbike ist kein klar umrissenes Produkt, sondern eine Plattform mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen.
Was ein Gravelbike für dich bedeutet, entscheidet sich daher nicht über eine allgemeingültige Definition, sondern über deinen persönlichen Einsatzzweck.
Wie sich diese Unterschiede konkret auswirken und worauf es bei der Auswahl ankommt, behandle ich in der Gravelbike-Kaufberatung
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